Die beiden Möglichkeiten der Umsetzung von Gemeinschaften werden in zwei separaten Richtlinien angeführt. So ermöglicht die Erneuerbare Energie Richtlinie (kurz EE-RL) die Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft und die Strommarkt-Richtlinie die Bürgerenergie-Gemeinschaft. Während Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften sich auf alle erneuerbare Energien beziehen, sind Bürgerenergie-Gemeinschaften auf Elektrizität beschränkt. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist u.a. auch der Beteiligungsradius, der bei Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften enger gesetzt ist als bei Bürgerenergie-Gemeinschaften. (PV-Austria).

Hier noch einmal genauer:

Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften (EEG)
Ökologische und sozioökonomische Vorteile, vorrangig nicht gewinnorientiert. Nur regional, im Nahebereich der Teilnehmenden möglich - Beschränkung auf Netzebene 7 bis 4. Darf Energie (Strom, Wärme oder Gas) aus erneuerbaren Quellen erzeugen, speichern, verbrauchen und verkaufen. BürgerInnen, KMUs, Gemeinden etc.; Redu- zierte Netzgebühren und Entfall der Förderbeitragskosten.

Bürgerenergiegemeinschaften (BEG)
Kann gewinnorientiert sein und ist überregional möglich. Die BEG darf nur elektrische Energie (Strom) erzeugen, speichern, verbrauchen und verkaufen.

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